
Mit sieben Jahren durfte ich zum ersten Mal in die Münchner Staatsoper gehen. ‚Hänsel und Gretel‘ von Humperdinck war immer die erste Oper für uns Kinder.
Mit viel Geschick gelang es uns hinter die Bühne zu huschen, um von den ganz Großen ein Autogramm zu ergattern.
Immer neugierig nach Außergewöhnlichem beschäftigte ich mich mit den Werken und Liedern von Komponistinnen und schuf eine Ausstellung mit Lesung und Konzert über Komponistinnen eines Jahrtausends.
Ich liebe es in Kirchen zu singen. In Orchestermessen, Hochzeiten oder zum Abschied von einem lieben Menschen begleite ich die Zuhörer gerne auf Ihrem Weg in die Andacht und Meditation.
Auf dieser Reise entdeckte ich eine ganz besondere Frau, deren Werke ich schätze, liebe und singe:
In meinem musikalischen Leben hatte ich immer das Glück, bei ganz besonderen Lehrern lernen zu dürfen. So erhielt ich meine musikalische Früherziehung bei Carl Orff persönlich, meine ersten Gesangslehrer waren Günter Baldauf und Ingeborg Schneider in München und zuletzt besuchte ich mehrere Meisterkurse bei Prof. Kurt Widmer, Basel.
Bei allen lernte ich die Stimme als das individuellste Instrument kennen, das eine große Achtsamkeit fordert. Es sind nicht nur die Werkzeuge des Belcanto, der Musik-Kinesiologie und einigem mehr, sondern auch die Arbeit mit Bewegung und Kreativität, mit der ich Sie und Ihre ganz persönliche Stimme zum Klingen animiere.
Mein Hauptfach liegt im klassischen Gesang. Aus persönlichem Interesse und bedingt durch meine künstlerische Laufbahn, widme ich mich seit vielen Jahren dem Scat-Gesang im Jazz und dem Musical- und Pop-Gesang.
Durch meine 10-jährige Tätigkeit als Gesangslehrerin am Kolleg St. Blasien entwickelte ich eine fortführende Unterrichtsmethode für junge Männer im Stimmbruch. Dieser Unterricht ist geprägt von der Arbeit mit Rap und Sprechgesang. Dies erfordert sehr viel Kreativität und die Freude am Gebrauch der Stimme ist so auch während dieser ‚wackeligen‘ Phase bei allen meinen Schülern wunderbar erhalten geblieben.